Ina Gösmeier
Dr. med. vet. Ina
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31.05.2011 Sommerliche Beschwerden homöopathisch behandeln

Endlich ist es soweit: Der Sommer naht – und in diesem Jahr steigen die Temperaturen bereits im Frühjahr an manchen Tagen auf 30 Grad. Sonne und Wärme sind zunächst eine Wohltat für den Organismus. Doch gerade bei älteren Pferden kann es infolge hoher Temperaturen oder plötzlichem Wetterwechsel zu Beschwerden kommen. Manche reagieren mit Kreislaufproblemen, bei anderen zeigen sich Beschwerden im Bewegungsapparat. Hitze, starke Sonneneinwirkung oder Insektenstiche können aber auch das Wohlbefinden jüngerer Pferde beeinträchtigen. Die Homöopathie hält homöopathische Mittel bereit, die zuverlässig und schnell helfen. Nachfolgend einige Beispiele:

Apis mellifica D12 lindert Sonnenbrand, der mit Bläschenbildung und Berührungsempfindlichkeit einhergeht. Das Mittel ist auch bei stark juckenden Insektenstichen angezeigt.

Calendula officinalis D12 hilft bei Sonnenbrand, der sich in stark geröteten, entzündlichen und schmerzhaften Hautbereichen zeigt.

Crataegus D12 unterstützt das Herz- Kreislaufsystem bei Hitze oder Wetterumschwung. 

Beschwerden infolge von Hitze eignen sich für die Selbstbehandlung. Wenn sich der Zustand Ihres Pferdes allerdings verschlechtert, sollten Sie unbedingt einen Tierarzt zu Rate ziehen!  

PRAXIS-TIPP
Um passende Mittel immer griffbereit zu haben, legen Sie am besten eine homöopathische Stallapotheke an. Diese sollte aus einer Anzahl von Basismitteln bestehen, die Sie individuell ergänzen können. Eine Übersicht über homöopathische Mittel und deren Einsatzbereiche bietet der Ratgeber Pferde gesund und vital furch Homöopathie.